Behandlung

Die in meiner Praxis resultierenden Diagnostikergebnisse oder Ihre aktuellen psychologischen Vorbefunde (z.B. vom Akutspital oder einer stationären Rehabilitation) dienen in weiterer Folge der Definition von Therapiezielen und der Behandlungsplanung.

Eines der Hauptziele in der neuropsychologischen Behandlung ist die Minderung der Folgen einer Hirnschädigung für das Erleben und Verhalten.

Für fast alle Bereiche gibt es effektive Trainingsmethoden mit einer Vielzahl von Übungsaufgaben. In meiner Praxis verwende ich für das direkte Training der betroffenen Funktionen gerne auch computergestützte Trainingsverfahren wie Fresh Minder, KogCheck oder das ITS (Integriertes Therapie System von Neuro Cognitive Systems). Dabei lege ich den Fokus jeweils auf die Störungen, welche für Sie persönlich zu Beeinträchtigungen und Leidenszuständen in ihrem Alltag führen.

„Wenn man den größten gemeinsamen Nenner finden will, um den sich die Gehirnarbeit dreht – und das ist bei einem solch komplexen Organ nicht einfach -, dann ist es der Effekt. Das Gehirn will auslösen, anstoßen, in Bewegung setzen….Funktioniert das nicht, werden die Areale, die keinen Effekt mehr erzielen und nicht mehr gebraucht werden, überschrieben und verkümmern schließlich.“ (Niels Birbaumer, 2016)

Im Unterschied zu dieser sogenannten Funktionstherapie werden im Kompensationstraining verbliebene Ressourcen und Potentiale gestärkt und der Einsatz von Hilfsmitteln und Ersatzstrategien geübt. Bei Bedarf wird eine Beratung bzgl. Umgestaltung des Lebensumfeldes erfolgen.

Beim integrativen Behandlungsansatz schließlich steht mehr die Unterstützung bei der Krankheitsverarbeitung und bei der Neudefinition von Lebenszielen und Perspektiven, die Stärkung des Selbstvertrauens oder auch die Beratung der Angehörigen im Vordergrund.